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Da Unternehmen zunehmend unter Druck stehen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, greifen viele nicht nur zur Effizienzsteigerung, sondern auch für messbare Fortschritte bei der Nachhaltigkeit auf digitale Werkzeuge zurück. Dieser doppelte Ansatz – die Verknüpfung von digitaler Transformation mit Nachhaltigkeitszielen – wird häufig als Twin Transformation bezeichnet. Statt als getrennte Prioritäten betrachtet zu werden, können sich Nachhaltigkeit und Digitalisierung gegenseitig verstärken und sowohl operative als auch strategische Vorteile freisetzen.

Einfach gesagt bedeutet Twin Transformation für uns bei fonlos, Technologie so einzusetzen, dass Nachhaltigkeit skalierbar, messbar und in den täglichen Geschäftsbetrieb integriert wird. Das kann alles umfassen: vom Umstieg auf Cloud-Infrastrukturen über die Automatisierung des Bestandsmanagements bis hin zur Reduzierung unnötiger Reisen durch digitale Kollaborationstools.

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Obwohl das Konzept oft auf politischer oder Beratungsebene diskutiert wird, gibt es zunehmend belastbare Daten. Laut Accenture könnte allein die Migration in die Cloud die weltweiten IT-bedingten CO₂-Emissionen jährlich um fast 60 Millionen Tonnen senken – eine Reduktion von 5,9 % der gesamten IT-Emissionen (source). In optimierten Fällen haben Unternehmen durch den Wechsel von lokaler Infrastruktur zu Public-Cloud-Diensten Emissionssenkungen von bis zu 84 % erreicht – abhängig von Anwendung und Anbieter (source).

Eine Studie von Capgemini ergab zudem, dass nur 43 % der Führungskräfte derzeit den IT-Fußabdruck ihres Unternehmens kennen – und lediglich 18 % über Nachhaltigkeitsziele verfügen, die auch den IT-Bereich einschließen (source).

Diese Lücke stellt sowohl ein Risiko als auch eine Chance dar. Unternehmen, die ihre Prozesse und Infrastrukturen mit Blick auf Nachhaltigkeit digitalisieren, können Energieverbrauch senken, Abfälle minimieren und Resilienz aufbauen – und sich gleichzeitig auf regulatorische Anforderungen und Kundenerwartungen vorbereiten.

Ein Beispiel ist das IT-Asset-Management.

Manuelle Prozesse – Tabellenkalkulationen, E-Mails, lokale Datenbanken – erschweren es, genau zu wissen, wie viele Geräte im Einsatz sind, in welchem Zustand sie sich befinden und ob sie über- oder untergenutzt werden. Das führt zu Überbestellungen, ungenutzter Hardware und verfrühter Entsorgung – mit entsprechendem Umwelt- und Kostenaufwand. Digitale Inventarsysteme bieten standortübergreifend Echtzeit-Transparenz, helfen beim Optimieren der Nutzung und verlängern die Lebensdauer von Geräten.

Wir bei fonlos integrieren diese Transparenz direkt in unsere Mietplattform. Unternehmen, die mit uns arbeiten, vermeiden nicht nur hohe Investitionskosten, sondern erhalten auch Zugriff auf Lifecycle-Daten über ein digitales Dashboard. Damit wissen sie, wann ein Gerät eingesetzt wurde, wo es sich befindet und ob es aufbereitet oder zurückgegeben werden kann.

So schaffen wir ein System, das eine effizientere IT-Nutzung mit weniger Abfall ermöglicht – eingebettet in die digitale Infrastruktur des Unternehmens selbst.

Asset-Manager im fonlos neo Kundenportal – Geräteverwaltung mit Nutzer-, Standort- und Lizenzübersicht

Mieten bedeutet für uns dabei nicht nur Flexibilität, sondern vor allem Planbarkeit: Budgets werden kalkulierbar, Investitionen lassen sich nach oben skalieren, und die IT wächst im Tempo des Unternehmens.

Für Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit zukunftssicher machen wollen, bietet Twin Transformation einen realistischen Weg nach vorne. Nachhaltigkeit wird nicht mehr als isolierte Initiative betrachtet, sondern als Teil des täglichen Handelns: datenbasiert, technologiegestützt und messbar.

5 Anzeichen, dass Ihr Unternehmen bereit für Twin Transformation ist

  1. Sie haben Nachhaltigkeitsziele definiert, tun sich aber schwer damit, den täglichen Fortschritt zu messen.
  2. Ihre operativen Prozesse basieren noch auf manuellen Aktualisierungen, isolierten Tools oder unvollständigen Daten.
  3. Ihr Unternehmen wächst schnell und benötigt Systeme, die flexibel, planbar und nach oben skalierbar sind.
  4. Sie verwalten physische Assets (z. B. Geräte oder Maschinen), haben aber keine Echtzeit-Transparenz.
  5. Sie haben bereits in Digitalisierung oder Nachhaltigkeit investiert – und wollen nun beide strategisch miteinander verknüpfen.

Twin Transformation ist kein Schlagwort und kein Pilotprojekt.

Wir bei fonlos sind überzeugt: Dieselben Systeme, die Effizienz steigern, können – und sollten – auch den ökologischen Fußabdruck reduzieren. Für Unternehmen im Wandel könnte der Weg zur Nachhaltigkeit bereits im digitalen Fahrplan verankert sein.

FAQ

Was ist die ESG-Richtlinie?

Die ESG-Richtlinie ist ein europäischer Rechtsrahmen, der Unternehmen verpflichtet, über ihre Leistungen in den Bereichen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance) transparent zu berichten. Ziel ist es, nachhaltiges Wirtschaften messbar zu machen und für Investoren, Kunden und andere Stakeholder vergleichbar darzustellen.

Im Kern geht es um die Frage: Wie wirkt sich das Unternehmen auf Mensch, Umwelt und Gesellschaft aus – und wie geht es damit um?

Ab 2025 müssen viele Unternehmen in der EU – insbesondere größere Kapitalgesellschaften und börsennotierte Firmen – nach der neuen Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ihre ESG-Daten offenlegen. Dazu gehören unter anderem:

  • CO₂-Emissionen und Energieverbrauch
  • Maßnahmen zur Diversität und Mitarbeitersicherheit
  • Verantwortungsvolle Lieferketten und Unternehmensethik

Diese Daten fließen künftig auch in Investitionsentscheidungen ein, da Banken und Investoren zunehmend ESG-Kriterien zur Risikobewertung nutzen.

Warum das für Unternehmen jetzt wichtig ist:

Die ESG-Richtlinie zwingt Unternehmen dazu, strategisch über Nachhaltigkeit nachzudenken – und das kann zu einem Wettbewerbsvorteil werden. Wer heute vorbereitet ist, kann sich morgen besser am Markt behaupten.

Eine smarte Miete, die digitale Endgeräte maximal nutzt, unterstützt Unternehmen dabei, ihre ESG-Ziele im IT-Bereich zu erreichen – z. B. durch passgenaue Hardware Beschaffung und Anpassung an Veränderung, verlängerte Nutzungszyklen und digitale Geräteverwaltung für weniger Hardwareverschwendung sowie Produktivitätseinbußen.

Welche Rolle spielen IT-Assets (z. B. Laptops, Smartphones) bei der ESG-Bilanz?

IT-Geräte sind ein oft unterschätzter Hebel im ESG-Kontext – dabei beeinflussen sie alle drei Bereiche (Environmental, Social, Governance) direkt:

🌍 Environmental (Umwelt):

  • Herstellung und Entsorgung von IT-Hardware verursachen erhebliche CO₂-Emissionen und Ressourceneinsatz.

  • Unternehmen, die auf Technikmiete statt Kauf setzen, verlängern die Nutzungsdauer von Geräten und vermeiden unnötige Neubeschaffungen – das spart Energie, Material und CO₂.

  • Durch Rücknahme, Aufbereitung und Wiedereinsatz wird Kreislaufwirtschaft in der Praxis umgesetzt – ein klarer Beitrag zur Umweltbilanz.

👥 Social (Soziales):

  • Eine zentrale, gemietete Geräteflotte unterstützt einheitliche Standards für IT-Sicherheit, Datenschutz und ergonomisches Arbeiten – besonders im hybriden oder mobilen Setting.

  • Die Rückführung von Geräten ermöglicht sinnvolle Zweitnutzung oder soziale Weiterverwendung – z. B. über unsere Recommerce-Marke kavar.

⚖️ Governance (Unternehmensführung):

  • IT-Miete schafft klare Verantwortlichkeiten und Prozesse, z. B. durch digitale Inventarverwaltung und Lifecycle-Transparenz.

  • Unternehmen zeigen, dass sie sich aktiv mit nachhaltiger Unternehmensführung auseinandersetzen – das stärkt die Position bei Ausschreibungen und gegenüber Stakeholdern.

 

Fazit: IT-Assets sind ein strategischer ESG-Faktor.

Mit einem nachhaltigen Beschaffungsmodell wie Technikmiete lassen sich ökologische Effekte reduzieren, soziale Standards fördern und unternehmerische Verantwortung stärken – ganz ohne Investitionsdruck.

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